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Ratschläge an die Eltern

Paradoxerweise schützt man das Kind am besten vor Missbräuchen im Internet, indem man ihm zuhause oder in der Schule den Zugang zum Internet ermöglicht. Früher oder später wird das Kind den Wunsch äussern, sich mit dem Internet beschäftigen zu wollen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, das Kind in diesem Moment nicht sich selber zu überlassen.

Die richtigen Ratschläge im Umgang mit dem Internet zu erteilen, stellt eine schwierige Aufgabe dar. Dennoch gibt es einige Grundregeln, welche unabdingbar sind, für die Sicherheit und das Wohl des Kindes.
Es handelt sich im Wesentlichen um:
  • Aufbauen eines Vertrauensverhältnisses mit dem Kind
  • Sich für seine Aktivitäten interessieren
  • Einrichten des Computers in einem gemeinsam genutzten Zimmer und nicht im Kinderzimmer
  • Aufstellen von Grundregeln über den korrekten Umgang mit dem Internet
  • Erklären der möglichen Gefahren im Zusammenhang mit den Kommunikationsmöglichkeiten (Chats, Diskussionsforen), in Anbetracht des Aktionsfeldes der Pädophilen
  • Warnen , dass im Internet die Personen nicht immer diejenigen sind, welche sie vorzugeben scheinen; einige Erwachsene geben vor, Kinder oder Jugendliche zu sein
  • Informieren , dass in einem Chat oder Blog keine persönlichen Informationen (Identität, Adresse, Foto, Hobbys, ...) weitergegeben werden dürfen. Zudem sollten keine persönlichen Daten von Drittpersonen, ohne deren Einverständnis, preisgeben werden.
  • Klarmachen , dass es niemals auf ein allfälliges Rendezvous mit einer Person, welche es im Internet kennen gelernt hat, ohne vorher mit den Eltern oder einer Lehrperson gesprochen zu haben, eingehen darf – auch nicht in Begleitung eines Kameraden
  • Lernen , die drohenden, obszönen oder schockierenden Mails/Mitteilungen zu ignorieren. Falls das Kind Mitteilungen, Bilder oder andere Dokumente mit sexuellem, bedrohendem oder gewalttätigem Inhalt erhält, sollte es eine Kopie davon an den Internetanbieter senden und allenfalls die Hilfe der Polizei in Anspruch nehmen
  • Erinnern , dass beigelegte Dokumente, nach denen man nicht gefragt hat oder den Absender nicht kennt, nicht geöffnet werden sollen. Auch Links, welche sich in den Mails von unbekannten Personen befinden, dürfen nicht angeklickt werden.
Bezüglich den Gefahren im Internet, existiert eine Vielzahl von Informationen mit Ratschlägen, wie zum Beispiel die Webseite www.security4kids.ch